Pflege und Instandhaltung von
Eine Espressomaschine ist nicht völlig pflegeleicht: Tipps zur Instandhaltung und Erzielung einer längerer Lebensdauer. |
Tägliche Reinigung
Nach dem Bezug etwas zusätzliches Wasser durch die Brühgruppe laufen lassen und eventuelle Kaffee- oder andere Rückstände mit einer Brühgruppenbürste entfernen.
Dampfrohr und Dampfdüse müssen, da sie mit Milch in Berührung kommen, unbedingt sauber gehalten werden. Nach dem Erhitzen und Aufschäumen mit feuchtem Tuch sauberwischen und etwas Dampf nachlaufen lassen, um Milchrückstände zu entfernen.
Siebe und Siebträger von Hand mit milder Seife reinigen - auf keinen Fall in der Spülmaschine, da sonst das Metall angegriffen wird.
Siebe bedürfen besonderer Aufmerksamkeit - ihre kleinen Löcher können sich verstopfen, wodurch nicht nur der Durchfluss, sondern auch der Geschmack des Espresso beeinträchtigt wird.
Entkalkung
Im Wasser vorhandene anorganische Bestandteile (Mineralien) sammeln sich allmählich in der Maschine an und beeinträchtigen schließlich auch den Geschmack des Espresso. Zum Entfernen solcher mineralischer Ablagerungen gibt es spezielle Espressomaschinenreiniger. Man kann auch einfach Zitronensäure (aus der Apotheke) und Wasser verwenden. Anschließend, um sämtliche Zitronensäurerückstände zu entfernen, zwei oder drei Mal Wasser durch die Maschine laufen lassen.
Die Entkalkerlösung in den bis zum Rand gefüllten Wassertank geben und die Mischung durch die Maschine laufen lassen. Bei Halbautomaten sollten auch Dusche, Siebe, Siebträger und Dampfrohr darin gebadet bzw. getränkt werden, um Ablagerungen zu entfernen.
Je nach Häufigkeit des Maschineneinsatzes und Wasserhärte ist eine solche Entkalkungsprozedur alle ein bis vier Monate fällig.
Zum Reinigen des Maschineninneren niemals Seife oder Spülmaschinenreiniger verwenden, da diese Substanzen die Maschine angreifen können (Korrosion).




